Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht ist eine eigenständige Methode zur Behandlung von Schmerzen und wird oft auch die „Schmerztablette ohne Nebenwirkungen“ genannt.
Sie stellt einen neuen Weg in der ursächlichen und effektiven Schmerzbehandlung dar und fußt auf einem neuem Schmerzverständnis.
In jahrelanger Forschung hat das Ehepaar Liebscher und Bracht die wahren Ursachen der bekannten Schmerzsyndrome erkannt und ein revolutionäres Behandlungskonzept erstellt.
Die Methode besteht aus einer manuellen Therapie (Osteopressur = manuelle Druckpunktpressur), einer Bewegungs- und einer Gesundheitstherapie.
Bereits bei der ersten Behandlung ist es möglich, die eigentliche Ursache des Schmerzzustandes zu diagnostizieren und mit der Schmerzpunktpressur unmittelbar zu behandeln. So kann Patienten, die Schmerzen durch Fehlhaltungen oder z.B. bei einem Hexenschuss haben, schnell und effektiv geholfen werden.
Dabei ist es unerheblich, ob die betroffenen Patienten bereits austherapiert sind, ob bereits operiert wurde oder ob Schädigungen wie beispielsweise Bandscheibenvorfälle, Arthrose, Gelenks- oder Nervenentzündungen oder Fibromyalgie diagnostiziert wurden.
Diese Schädigungen werden irrtümlich für die Ursache der meisten Schmerzzustände gehalten – nach der Auffassung von Liebscher und Bracht handelt es sich jedoch um sogenannte Warnschmerzen, nicht um Schädigungsschmerzen.
Warnschmerzen sind nichts anderes als Botschaften Ihres Körpers, mit denen er auf Fehlbelastungen in der Muskel- und Gelenkstruktur hinweist und seine Gelenke und die Wirbelsäule vor Schädigung bewahren möchte.
Bereits vor der eigentlichen Schädigung einer Struktur warnt der Körper mit Schmerz – auch wenn bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT) keinen Befund liefern.
Im Prinzip haben Warnschmerzen dieselbe Funktion wie z.B. die Ölkontrollleuchte in Ihrem Auto: sie leuchtet auf, um Ihnen zu signalisieren, dass Sie Öl nachfüllen müssen, um Ihren Motor vor Schäden zu schützen. Sie können sich sicher vorstellen, was passiert, wenn Sie die Kontrollleuchte einfach ausschalten und weiterfahren – einen ähnlichen Effekt werden Sie erzielen, wenn Sie Ihre Schmerzen mit Schmerzmitteln bekämpfen, ohne auf die Ursache des Schmerzes einzugehen.

Erkennen Sie die Signale, die Ihr Körper aussendet und lernen Sie, Schmerzen zu verstehen.
Schmerzen werden vom Gehirn aufgrund zu hoher muskulär-faszialer Spannungen geschaltet, die durch falsche oder einseitige Bewegungen entstehen. Daraus resultiert oft eine Fehlbelastung oder Schädigung des Bewegungsapparats. Der Warnschmerz ist kein Zeichen für eine strukturelle Schädigung, sondern wird als Warnsignal vor Fehlbelastungen des Bewegungssystems ausgesendet.

Durch die Therapie nach Liebscher und Bracht werden die Fehlspannungen beseitigt und eine Schmerzreduktion erzielt werden.

Der Ablauf der Behandlung nach Liebscher und Bracht ist in 3 Stufen eingeteilt:

Stufe 1 Druckpunktpressur
In der ersten Stufe wird über die Osteopressur eine schädigende Programmierung der Muskulatur und der Faszien aufgelöst. Dies geschieht durch die Reaktion der freien Nervenendigungen. Die Spannung der Muskulatur und der Faszien wird reguliert. Der Alarmschmerz wird dadurch meist sofort überflüssig.

Stufe 2 Bewegungstherapie
Die zweie Stufe besteht aus den Engpassdehnungen. Diese balancieren die Faszien – und Muskelspannung, sowie die Muskellänge, so dass Spieler und Gegenspieler der Muskeln wieder in das muskeldynamische Gleichgewicht zurückfinden. Jeder Muskel wird über sechs Schritte angesteuert. (Kräftigung und Dehnung). Diese Übungen werden ausführlich geübt und müssten mehrmals täglich gemacht werden. Denn sie stabilisieren und verbessern manchmal sogar das bereits erzielte Ergebnis.

Stufe 3 Gesundheitstherapie
Die dritte Stufe besteht aus der Stoffwechseloptimierung (Ernährung, Nahrungsmitteltests, Mikronährstoffanalyse, Verhalten, Bewusstsein), dadurch sinkt die Gesamtkörperspannung, was die internen Widerstände reduziert und somit zur Schmerzfreiheit beiträgt.